Handelshof Leipzig Stadtbau Reichsstraße 1-9

Fredehaus

Maxim-Gorki-Straße 13, Halle/S.

Das Paulusviertel wurde Ende des 19. Jahrhunderts am „Reißbrett“ unter dem Namen Kaiserviertel als neues Stadtviertel für Professoren, Beamte und höhere Angestellte geplant. Die Pauluskirche, die den Mittelpunkt des Viertels auf dem Hasenberg bildet, hat dem Gründerzeit geprägten Viertel/Quartier dem Namen gegeben. Eingebettet in viel Grün zählt das Paulusviertel heute zu den schönsten und erstklassigen Wohngebieten in Halle/S. und wird überwiegend von Familien und jungen Leuten bewohnt. Trotz seiner zentralen Lage ist es ruhig und verkehrsarm gelegen. Die Innenstadt ist von hier aus zu Fuß in etwas fünfzehn Minuten zu erreichen. Die Anbindung an den ÖPNV ist von kurzen Wegen geprägt, Geschäfte zur Nahversorgung fußläufig erreichbar.

 

Der Architekt Hermann Frede (1883 – 1965) hat viele Wohn- und Industriebauten aber auch Verwaltungsbauten für den kommunalen und wirtschaftlichen Bereich sowie Bürohäuser und Bankhäuser in der Saalestadt geschaffen und das Stadtbild maßgeblich geprägt. In den frühen 1920er Jahren gewinnt Frede den Wettbewerb für das Verwaltungsgebäude der Central-Genossenschaft. Zwei Jahre später entwirft er die Genossenschaftsbank (Baujahr: 1921 – 1925) – das Fredehaus, das vis-a-vis entstehen sollte. Beide Gebäude stellen ein repräsentatives baukünstlerisches Zeugnis für die Bedeutung Halles als Handelsplatz im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert dar.

 

Seit 2014 stand das großzügige repräsentative Gebäude – die ehemalige Bank der Centralgenossenschaft - leer und harrte einer denkmalgerechten Sanierung. 

 

Im Jahr 2016 erwarb die SWP die Immobilie und stellte sich der Aufgabe, eines der bedeutsamen unsanierten Baudenkmäler Halles in eine zeitgemäße Wohnnutzung zu überführen. Das Projekt ist für Anleger konzeptioniert. Auf einer Wohnfläche von insgesamt ca. 5.100 m² entstehen 49 modern ausgestattete Wohneinheiten mit Größen zwischen 57 und 140 m². Die Wohnungen variieren zwischen zwei und fünf Zimmern, überzeugen mit großzügigem, modernen Wohnkomfort und verfügen selbstverständlich über Balkon und Terrasse. Die klare und sachliche Fassadengestaltung soll dabei erhalten bleiben.

 

Die Realisierung ist zwischen September 2018 und Dezember 2020; die Fertigstellung des Kulturdenkmal Fredehaus für April 2021 geplant.

Baujahr:

1924 - 1926


Nutzung:

Wohnen (Konzeption für Anleger)


Wohnfläche:

ca. 5.100 qm (gesamt)


Maßnahme:

Sanierung und Revitalisierung eines denkmalgeschützen Gebäudeensembles zu
49 Wohneinheiten 


Status:

Bauphase